Offizielle Würdigung des Projektes durch die Stadt Regensburg

Am 23. Januar stand nicht in erster Linie ein historischer Ort im Mittelpunkt des Interesses, sondern die Schülerinnen und Schüler, die das Projekt „lost traces …“ in Regensburg durchgeführt hatten.

Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung würdigten der Bürgermeister, Herr Huber, und der Kulturreferent, Herr Unger, das außergewöhnliche Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Diese konnten den Projektverlauf nochmal der breiten Öffentlichkeit vorstellen und Dank sagen – an alle Unterstützer, allen voran die Welterbestelle Regensburg.

Hoch hinaus…

Heute konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Blick nochmals über das ganze Welterbe Regensburg schweifen lassen. Vielen Dank an die Dombauhütte, dass unseren Schülerinnen und Schülern die Besteigung des Regensburger Doms gestattet wurde. Wir wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist – nach Meinung der Schülerinnen und Schüler war es ein echtes Highlight!

Fachlicher Input durch Prof. Morsbach

Die Projektlehrkräfte und die Projektpartner von bauwärts durften heute die Fortbildung für die zukünftigen Domführer begleiten, um die spannenden Ausführungen von Prof. Morsbach zur Geschichte von St. Emmeram erleben zu dürfen. Vielen Dank für die interessanten und packenden Geschichten rund um diesen besonderen Ort!

 

Welterbe macht Schule

Aktion im Runtingerhaus

Die Klasse 7c bereitete sich im Vorfeld intensiv auf den Besuch in der Regensburger Altstadt vor und konnte vor Ort im Runtingerhaus alle Filmaufnahmen nach Plan durchführen. Neben dem Erstellen der Drehbücher, dem Auswendiglernen der Texte war auch die Vorbereitung und Bereitstellung von Technik und Accessoires eine große Aufgabe, welche die Schülerinnen und Schüler mit Bravour geleistet haben. Gleich im Anschluss machten sich die Filmteams ans Schneiden der Filme, um das Leben einer Patrizierfamilie im Mittelalter medial wiederauferstehen zu lassen. Wir dürfen auf das Ergebnis gespannt sein! Vielen Dank an die Welterbestätte der Stadt Regensburg, denkmal aktiv und Erasmus+ für die Unterstützung!

 

Besuch in der Minoritenkirche

Die Kirche St. Salvator zählt auch heute noch zu den eindrucksvollsten Kirchenbauten in Regensburg. Wir besuchten die profanisierte und eigentlich für die Öffentlichkeit gesperrte Kirche, um uns über die Sanierung und die Nutzungskonzepte dieses besonderen Ortes zu erkundigen. Außerdem konnten wir untersuchen, ob wir ihn als Veranstaltungsort für unseren Projektabschluss in Regensburg nutzen könnten. Vielen Dank an die Mitarbeiter des Historischen Museums, die uns den Zugang ermöglichten!

 

Schülerworkshop im Neuen Rathaus

Die Schülerinnen und Schüler waren heute auf Einladung der Welterbestelle Regensburg im Neuen Rathaus und konnten einen weiteren Schritt in der Projektplanung für den Workshop im April gehen. Langsam kristallisieren sich die einzelnen Teams heraus.

Lost traces … auf den Spuren des jüdischen Regensburg

Im Kontext des Neubaus der Regensburger Synagoge und im Rahmen des Projektes LOST TRACES… zum europäischen Kulturerbejahr 2018 wurden jüdischen Spuren im Regensburger Stadtraum untersucht.

Ein internationales Projektteam beleuchtete Relike jüdischer Orte, jüdischer Architektur und jüdischer Kultur in Regensburg.

Ausgangspunkt der Projekttage war die Neupfarrkirche, die aktuell eine begleitende Ausstellung zum Neubau der Synagoge zeigt. Gearbeitet wurde zudem im Workshopraum des Deggingers in unmittelbarer Nähe.Die Ergebnisse des ganzen Projektes wurden am Samstag in der Luzerngasse am Bauzaun der Synagogen-Baustelle präsentiert.

Am Sonntagmittag endete das Projekt mit einer Baustellenführung und einem Abschlussfest mit Interessierten aus der Gemeinde.

Insgesamt war es für alle Beteiligten ein sehr anspruchsvolles und spannendes Projekt, das großes Engagement erforderte. Die Ergebnisse, die dann einer breiten Öffentlichkeit am Brixener Hof präsentiert werden konnten, konnten sich wirklich sehen lassen. Einen herzlichen Dank an alle Unterstützer, Förderer und Teilnehmer!