Besuch in der Minoritenkirche

Die Kirche St. Salvator zählt auch heute noch zu den eindrucksvollsten Kirchenbauten in Regensburg. Wir besuchten die profanisierte und eigentlich für die Öffentlichkeit gesperrte Kirche, um uns über die Sanierung und die Nutzungskonzepte dieses besonderen Ortes zu erkundigen. Außerdem konnten wir untersuchen, ob wir ihn als Veranstaltungsort für unseren Projektabschluss in Regensburg nutzen könnten. Vielen Dank an die Mitarbeiter des Historischen Museums, die uns den Zugang ermöglichten!

 

Projektlehrertreffen in Prag

Schon zum zweiten Mal kamen die teilnehmenden Lehrkräfte zusammen, um sich über die Fortschritte in den Vorbereitungen auszutauschen und die Schülerworkshops zu planen. Vielen Dank an die Prager KollegInnen für die tolle Organisation und das Team von bauwärts für den kreativen Input!

Projekt in Avellino startet …

Das naturwissenschaftliche Gymnasium P.S. Mancini in Avellino untersucht im Rahmen ihres Projektes zum Kulturerbejahr die Chiesa di Monserrato, die Kirche von Johnnes dem Täufer. Die Kirche ist mittelalterlichen Ursprungs, 1559 wurde sie von Marquise de Cordona wiederentdeckt und den Benedektinermönchen übergeben.

Heute steht der Kircheraum leer, Kirche und Stadtgesellschaft wollen den Raum wiederbeleben. Die Projektidee von LOST TRACES… fand deshalb auch in Avellino großen Zuspruch. Im Rahmen des Projektes werden nun die Schüler/innen zu Paten der Chiesa di Monserrato. Sie werden recherchieren, hinterfragen und fotografieren. Und in Gespräche mit der Kirche werden in den kommenden Monaten Formate  und Möglichkeiten für eine künstlerische Inszenierung des Kirchenraumes abgesprochen, die im Oktober 2018 mit den Schüler/innen aus Prag und Regensburg realisiert werden soll.

Bei einer ersten Ortserkundung konnten sich die Schülerinnen und Schüler über die Gegebenheiten vor Ort informieren und den baulichen Zustand erforschen.

Lost traces … auf den Spuren des jüdischen Regensburg

Im Kontext des Neubaus der Regensburger Synagoge und im Rahmen des Projektes LOST TRACES… zum europäischen Kulturerbejahr 2018 wurden jüdischen Spuren im Regensburger Stadtraum untersucht.

Ein internationales Projektteam beleuchtete Relike jüdischer Orte, jüdischer Architektur und jüdischer Kultur in Regensburg.

Ausgangspunkt der Projekttage war die Neupfarrkirche, die aktuell eine begleitende Ausstellung zum Neubau der Synagoge zeigt. Gearbeitet wurde zudem im Workshopraum des Deggingers in unmittelbarer Nähe.Die Ergebnisse des ganzen Projektes wurden am Samstag in der Luzerngasse am Bauzaun der Synagogen-Baustelle präsentiert.

Am Sonntagmittag endete das Projekt mit einer Baustellenführung und einem Abschlussfest mit Interessierten aus der Gemeinde.

Insgesamt war es für alle Beteiligten ein sehr anspruchsvolles und spannendes Projekt, das großes Engagement erforderte. Die Ergebnisse, die dann einer breiten Öffentlichkeit am Brixener Hof präsentiert werden konnten, konnten sich wirklich sehen lassen. Einen herzlichen Dank an alle Unterstützer, Förderer und Teilnehmer!